Katie La Folle

Kabarett   Gesang   Schauspiel

Siegerin Publikumspreis "Goldener Kleinkunstnagel 2015"

Finalistin "Goldener Kleinkunstnagel 2017"

kabarett spieleabend orf1

Katie La Folle aka Katrin Immervoll ein künstlerisches Chamäleon mit dem Drang Tabus zu brechen, Wurmkisten-Würmer zu befreien und österreichisches Kabarettpublikum in Ekstase zu versetzen. Derzeit spielt sie zwei Kabarettprogramme auf den heimischen Bühnen.

 

FURIOS: Wenn das Hipster-Weltrettertum scheitert und nur noch ekstatisch entschleunigt werden kann, dann ist Katie La Folle mittendrin. Sie zelebriert die Entdeckung der eigenen Wildnis und teilt ihre pure Liebe für das Wienerlied und den Wiener Grant. Die ersten Eigenkompositionen - Wiener Grant, Pipifein, Polyamourös, Liebeslied, Der Schani - finden ihren Platz in diesem Programm. (Regie: Magda Leeb)

 

FOLLE VERTONT: Musikkabarett vom Feinsten. Katie's Lieblingsnummern aus Pop, Jazz und Chanson haben einen Wienerischen Anstrich "á La Folle" bekommen, oder besser gesagt, sind "eingewienert" worden. Weil sich das Wienerische so schön singen lässt und die "Weana Sö" musikalische Unterstützung braucht. Edith Piaf, Tina Turner, Marvin Gaye, uvm. live begleitet am Klavier von Michael Römer.

 

Foto: Piers Erbslöh - Sparkle Pony

Österreichische kabarettistin

Künstlerisches Chamäleon

mit Wiener Blut und Wiener Grant

 

Die diplomierte Sängern, Schauspielerin und Tänzerin hat es 2015 von der Pariser Varietébühne auf Österreichs Kleinkunstbühnen verschlagen. Als das immer gleiche Cabaret-Leben der Tänzerin vom Wiener Grant überrollt wurde, suchte Katie La Folle einen Ort zum Schreiben. Gesucht, gefunden! Am Friedhof Père Lachaise entstanden die Zeilen für ihr erstes Kabarettprogramm DIE FOLLE WAHRHEIT.

 

Schreibend am Grab der "Grande Dame" des Französischen Cabarets, Edith Piaf, entdeckte die junge Tänzerin die Schönheit des gesungenen Wienerischen. In ihren Programmen finden sich sowohl Wiener Coversongs aus den Bereichen Chanson, Jazz und Pop, als auch komödiantisch-clownesque Tanznummern und seit dem vierten Programm FURIOS auch eigene Wienerlied-Kompositionen. Wenn der Grant aus Wien mit der hawaiianischen Ukulele  a Pantscherl hat, klingt das dann so

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Generelle Anfragen

 

Für Gesang, Schauspiel, Sprachaufnahmen und Moderation bitte direkt an:

bonjour@katielafolle.com

Pressestimmen

„Klassisch zeitgeistige Themen für ein Solokabarett, auf die La Folle die frische, subjektive Perspektive als gelernte Musicaldarstellerin und passioniert raunzendes Showgirl einbringt. Klischeefrei und doch nicht fachsimpelnd, jagt sie rasant vom Hundertsten ins Tausendste, dass es ein Vergnügen ist. Wir finden „Finden“ – und Katies überschüssige Energie – super.“

 FALTER

„Die Kabarettistin mischt Wiener Weltverdruss mit französischer Varieté-Tradition. Witz trifft bei ihr auf Tanz und Gesang. Ausgewogen zwischen Lied, Tanzeinlage und lockerem Alltagsschmäh, erlöst La Folle das Publikum am Ende für einen Moment sogar vom Wiener Grant. ‚Obwohl der ja auch sehr charmant sein kann’.“

DER STANDARD

„Sie lässt kein Tabuthema aus und opfert ihre ganze (fiktive?) Persönlichkeit auf dem Altar der Unterhaltung. Was sie dazu erzählt, ist höchst unter-haltsam. Trotzdem gibt es zwischendurch auch ernste Passagen, die sie allerdings dann gleich wieder mit viel Selbstironie und Zynismus bricht. Charmant, spritzig, etwas hyperaktiv und sexy. Sie ist aber nicht bloß ein Showgirl, das mit Gesang, Tanz und Geplauder einen Abend füllt, sondern eine erfahrene Künstlerin, die aus dem Nähkästchen plaudert.“

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Mit dem Zug in die (Un)Gewissheit

Da sitze ich im ICE nach Würzburg und freue mich auf meine Freundin, die ich coronisch-bedingt seit Ewigkeiten nicht gesehen habe. DIE ZEIT schickt mir in diesem Moment einen „Gutschein für Frau IMMERVOLL“ - so steht es im Betreff - für ein Zeitungsabo der scheinbar „besten Zeitung im deutschsprachigen Raum“.  Ich könnte mich ja wieder bewusst haptisch, tagespolitisch updaten, das Zeitungspapier wäre selbstverständlich vegan und aus recyceltem Klopapier, dazu stilvolle Illustrationen und gut recherchierter Journalismus, aber meine Aufmerksamkeit ist während dieser Zugfahrt die eines Kolibris. Vielleicht ist aber die Aufmerksamkeitsspanne eines Kolibris ausgeprägter als ich mir vorstelle?  Ich bin mir nicht sicher! 


Meine müden Augen schwenken wieder zu dem süßen, kleinen Buben, der die ganze Zugfahrt über so entspannt durch den Waggon trappelt, liebevoll andere Fahrgäste neckt und ohne viel Panik seinen  gesamten Trinkkakao, den er zuvor getrunken hat, über den Zugteppich „retourniert“. Ich erinnere mich an Schulmilchzeiten, Bauchschmerzen und meinen Sitznachbarn aus der Volksschule, der damals seinen Trinkkakao über sein Notenheft gekotzt hat. Er hat sich so mit zwei „Kakaospritzern“ in meinem Freundschaftsbuch verewigt! Seitdem stehe ich mit klein-abgepackten Trinkkakao auf Kriegsfuß. Noch nie habe ich über das Wort „Kriegsfuß“ wirklich nachgedacht, fällt mir auf!  Die Mutter des süßen, kleinen Buben im Zug hat noch eine kleinere Tochter und einen älteren Sohn, der sich so unfassbar liebevoll um seine kleine Schwester kümmert, die immer wieder versucht mein Lächeln unter der Maske zu deuten! Ich hätte ja mit drei Kindern schon 20 Mal die Nerven weggeworfen, aber es werden geduldig Snacks verteilt, Matchboxautos gerollt und Tränen getrocknet. 


Die deutsche Grenzpolizei erweist sich als netter als gedacht! Der leicht präpotente Businessheini hinter mir war sehr darüber verwundert, dass sogar ER, der so eindeutig „dienstlich“ unterwegs ist, seinen Pass herzeigen muss! Ja willkommen in der Realität! Man sieht dir deinen SUV nicht an, auch das IPad, dass du im Hotel vergessen hast - wie wir alle lautstark mithören durften - sagt dem Grenzschutzbeamten nicht, dass du unkontrolliert über die Landesgrenze darfst! Mittlerweile ist der kleine Held eingeschlafen und sein Schwesterchen schnarcht sehr süß und entspannt vor sich hin! Fünf Stunden Fahrt und die junge Frau neben mir hat keinen Schluck Wasser getrunken! Ich wollte ihr gerne eines aus dem Speisewagen mitbringen, aber sie wollte keines nachdem sie mir nach einem Keks erklärt hat, dass sie nicht so viel Zucker isst. 


In der Gepäcksablage schläft angeblich eine Katze im Korb, die andere Katze ist gerade mit ihrer absolut charismatischen Besitzerin in Nürnberg ausgestiegen! Die ältere Dame neben mir hat ihre Familie im anderen Waggon, die sich stündlich nach ihrem Wohlergehen erkundigt. Ich wollte gerne in meinem feministischen Buch weiterlesen und keine Zeile dringt wirklich in mein Hirn vor! Haben sie alle ein Ziel? Haben sie Freunde und Familie?


Ich habe das Gefühl in diesem Zugwaggon sind lauter Ukrainer*innen, die ein genaues Ziel haben! Ich hoffe es  so sehr für sie und wünschte ihre Männer, Brüder, Söhne, Schwager und Stiefsöhne würden mit dem nächsten Zug nachreisen, eine kleine Auszeit nehmen und in eine unversehrte Ukraine zurückreisen, aber das bleibt wohl eine Wunschvorstellung! Es bleibt auch eine Wunschvorstellung, dass dieser Krieg schnell vorbei ist, dass Flüchtlingslager nur kurzzeitige Auffanglager und nicht zwanghaft-permanente „Behausungen“  sind, dass Kriege, die mehr als 400 km entfernt sind genauso ernst genommen werden, dass Flüchtlinge unterschiedlichster Hautfarbe gleich viel Unterstützung bekommen! Die Flüchtlingswelle ist bereits größer als 2015 und der Platz scheint da zu sein. Also? …

Da sitze ich im ICE nach Würzburg und freue mich auf meine Freundin, die ich coronisch-bedingt seit Ewigkeiten nicht gesehen habe. DIE ZEIT schickt mir in diesem Moment einen „Gutschein für Frau IMMERVOLL“ - so steht es im Betreff - für ein Zeitungsabo der scheinbar „besten Zeitung im deutschsprachigen Raum“.  Ich könnte mich ja wieder bewusst haptisch, tagespolitisch updaten, das Zeitungspapier wäre selbstverständlich vegan und aus recyceltem Klopapier, dazu stilvolle Illustrationen und gut recherchierter Journalismus, aber meine Aufmerksamkeit ist während dieser Zugfahrt die eines Kolibris. Vielleicht ist aber die Aufmerksamkeitsspanne eines Kolibris ausgeprägter als ich mir vorstelle?  Ich bin mir nicht sicher! 


Meine müden Augen schwenken wieder zu dem süßen, kleinen Buben, der die ganze Zugfahrt über so entspannt durch den Waggon trappelt, liebevoll andere Fahrgäste neckt und ohne viel Panik seinen  gesamten Trinkkakao, den er zuvor getrunken hat, über den Zugteppich „retourniert“. Ich erinnere mich an Schulmilchzeiten, Bauchschmerzen und meinen Sitznachbarn aus der Volksschule, der damals seinen Trinkkakao über sein Notenheft gekotzt hat. Er hat sich so mit zwei „Kakaospritzern“ in meinem Freundschaftsbuch verewigt! Seitdem stehe ich mit klein-abgepackten Trinkkakao auf Kriegsfuß. Die Mutter des süßen kleinen Buben im Zug hat noch eine kleinere Tochter und einen älteren Sohn, der sich so unfassbar liebevoll um seine kleine Schwester kümmert, die immer wieder versucht mein Lächeln unter der Maske zu deuten! Ich hätte ja mit drei Kindern schon 20 Mal die Nerven weggeworfen, aber es werden geduldig Snacks verteilt, Matchboxautos gerollt und Tränen getrocknet. 


Die deutsche Grenzpolizei erweist sich als freundlicher als gedacht! Der leicht präpotente Businessheini hinter mir war sehr darüber verwundert, dass sogar ER, der so eindeutig „dienstlich“ unterwegs ist, seinen Pass herzeigen muss! Ja willkommen in der Realität! Man sieht dir deinen SUV nicht an, auch das IPad, dass du im Hotel vergessen hast - wie wir alle lautstark mithören durften - sagt dem Grenzschutzbeamten nicht, dass du unkontrolliert über die Landesgrenze darfst! Mittlerweile ist der kleine Held eingeschlafen und sein Schwesterchen schnarcht sehr süß und entspannt vor sich hin! Fünf Stunden Fahrt und die junge Frau neben mir hat keinen Schluck Wasser getrunken! Ich wollte ihr gerne eines aus dem Speisewagen mitbringen, aber sie wollte keines nachdem sie mir nach 1 Keks  erklärt hat, dass sie nicht so viel Zucker isst. In der Gepäcksablage schläft angeblich eine Katze im Korb, die andere Katze ist gerade mit ihrer absolut charismatischen Besitzerin in Nürnberg ausgestiegen! 


Die ältere Dame neben mir hat ihre Familie im anderen Waggon, die sich stündlich nach ihrem Wohlergehen erkundigt. Ich wollte gerne in meinem feministischen Buch weiterlesen und keine Zeile dringt wirklich in mein Hirn vor! Haben sie alle ein Ziel? Haben sie Freunde und Familie? Ich habe das Gefühl in diesem Zugwaggon sind lauter Ukrainer*innen, die ein genaues Ziel haben! Ich hoffe es  so sehr für sie und wünschte ihre Männer, Brüder, Söhne, Schwager und Stiefsöhne würden mit dem nächsten Zug nachreisen, eine kleine Auszeit nehmen und in eine unversehrte Ukraine zurückreisen, aber das bleibt wohl eine Wunschvorstellung! 


Es bleibt auch eine Wunschvorstellung, dass dieser Krieg schnell vorbei ist, dass Flüchtlingslager nur kurzzeitige Auffanglager sind, dass Kriege, die mehr als 400 km entfernt sind genauso ernst genommen werden, dass Flüchtlinge unterschiedlichster Hautfarbe gleich viel Unterstützung bekommen! Die Flüchtlingswelle ist bereits größer als 2015 und der Platz scheint da zu sein. Also? …